Ein gesundes Herz schlägt möglichst gleichmässig - nein, das Gegenteil ist der Fall.

Die Abstände zwischen zwei Herzschlägen verändert sich ständig. Auch wenn wir ruhig sitzen. Beim Einatmen schlägt es schneller, beim Ausatmen wieder langsamer. Das ist die Herzratenvariabilität (HRV). Diese Unterschiede sind im Millisekundenbereich und wir nehmen sie nicht wahr - für uns schlägt das Herz immer im gleichen Rhythmus.

 

Aber sie sind messbar und sie sagen sehr viel aus über unseren aktuellen Zustand. Je höher die Herzratenvariabilität ist umso besser geht es uns. Sind wir gestresst nimmt die Variabilität ab, das Herz schlägt regelmässiger.

 

Wir alle werden von zwei schlauen „Managern“ des autonomen Nervensystems gesteuert: vom Sympathikus, der uns aktiv und leistungsfähig macht, dafür aber unsere Reserven verbraucht, und vom Parasympathikus, dessen grösster Anteil der Vagus-Nerv ist und der als unser innerer Arzt Entzündungsprozesse stoppt, Stresshormone bremst und für Regeneration sorgt.

 

Unsere hektische Lebensweise führt zu einer Daueraktivierung des Sympathikus, der Parasympathikus wird ausgebremst. Die fehlende Erholung kann zu gesundheitlichen Störungen bis hin zu schweren Krankheiten führen.

 

Die Beschwerden die durch eine Funktionsstörung des Vagus-Nervs ausgelöst werden können sind vielfältig: Migräne, Rückenschmerzen, Zähneknirschen, Klos im Hals, Arthritis, Depression, Schlafstörung, Asthma, Hypertonus, Konzentrationsstörung, Allergien, ADHS, Angststörung.

 

Doch was sagen die HRV-Werte nun über uns aus und wie hängen sie mit Stress zusammen? Chronischer Stress lässt unseren Sympathikus auf Hochtouren laufen. Kurzzeitig ist das wünschenswert; langanhaltender Stress führt jedoch zu einer Überlastung des Herzens. Die Konsequenz: Unser Herz kann sich nicht mehr so gut auf neue Anforderungen einstellen, die HRV sinkt. Niedrige HRV-Werte können sogar lebensgefährlich sein, da sie das Risiko erhöhen einen Herzinfarkt zu erleiden oder an einem plötzlichen Herztod zu sterben.

 

Die HRV-Werte sind aber nicht nur messbar, sie sind auch trainierbar.

 

Mit dem HRV-Scanner von biosign messen und interpretieren wir Ihre Werte.

Der Scanner kann aber noch mehr. Mit speziellen Übungen trainieren Sie die HRV. Dies geschieht hauptsächlich über die Atmung. Genauso wie die Atmung als Erstes aus dem Lot gerät, ist sie auch der Schlüssel zu mehr Lebensqualität.

 

Unser Angebot

 

Messung der HRV-Werte.

10x wöchentliches Training in der Praxis.

Messung der HRV-Werte nach 5 und 10 Trainings.

2x täglich machen Sie für sich ein Atemtraining.

 

Es braucht nur ein paar Atemzüge, um den Parasympathikus zu unterstützen.